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Gesetze und Verordnungen

 
 
 

Trotz der verschärften BG-Regel 181 können weiterhin hochglanzpolierte Treppen- und Bodenbeläge eingesetzt werden.


Informationen für Architekten und Planer


Verschärfte Richtlinien :

Die Anforderungen an trittsichere Bodenbelagsmaterialien sind nach den berufsgenossenschaftlichen Regeln BGR 181 seit 2005 für die Bewertungsgruppe R9 deutlich gestiegen.

Der Zentralverband der deutschen Naturwerksteinwirtschaft e.V. (ZDNW): "Bisher konnten alle Naturwerksteine mit der Oberflächenbearbeitung Schliff C120 in Arbeitsbereichen verwendet werden, für die eine Bewertungsgruppe R9 gefordert ist." Nun ist dies nicht mehr der Fall. "Für geschliffene oder gebürstete Natursteine muß im Einzelfall geprüft werden, welcher Schliff oder welche Bürstung den neuen Anforderungen entspricht."

Auswahl der Bodenbeläge :

In dem berufsgenossenschaftlichen Merkblatt "Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr (BGR 181)" werden konkrete Anforderungen für Fußböden an Arbeitsplätzen genannt und aufgeführt, welche Rutschhemmung ein Bodenbelag für bestimmte Arbeitsplätze aufweisen muss.

Viele Hersteller lassen die Rutschhemmung ihrer Bodenbeläge in Labors prüfen. Das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz - BIA veröffentlicht in regelmäßigen Abständen sogenannte Positivlisten geprüfter Bodenbeläge.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im Merkblatt "Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche" (GUV-I 8527; ehemals GUV 26.17), die sich insbesondere auf Sicherheit und Gesundheitsschutz in Badeanstalten beziehen.

Arbeitsbereiche und Verkehrswege :

Architekten und Bauplaner haben großen Einfluss auf die Gestaltung von Arbeitsbereichen und Verkehrswegen. Durch Beachtung der Arbeitsstättenverordnung sowie der nachgeordneten Arbeitsstättenrichtlinien, der BG-Regeln und Normen schon in der Planungsphase können sie einen wesentlichen Beitrag zur Verhütung von Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen leisten. Zwar sind Nachbesserungen immer wieder möglich und auch häufig nötig, aber die größte Effizienz wird erreicht, wenn alle Anforderungen von vornherein berücksichtigt werden.

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Informationen für Unternehmer und Betreiber


Unternehmer und vom Unternehmer beauftragte Vorgesetzte haben für die sichere Erstellung und Erhaltung der Arbeitsplätze und Verkehrswege zu sorgen. Sie haben darüber hinaus die Mitarbeiter bezüglich Stolper- und Rutschgefahren zu unterweisen.

Große Bedeutung für die Verhütung von Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen haben Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsbeauftragte. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit hat bei der Erstellung und Instandhaltung von Arbeitsplätzen, Verkehrswegen, Sanitär- und sonstigen Nebenräumen beratend mitzuwirken. Sie hat den Unternehmer sowie bei Bedarf Architekten und Bauplaner entsprechend der gesetzlichen Vorgaben und des berufsgenossenschaftlichen Regelwerkes zu beraten. Sie hat auch auf organisatorische Maßnahmen und Bereitstellung der entsprechenden Hilfsmittel zu drängen, die zur Vermeidung von Stolper- und Rutschgefahren erforderlich sind, insbesondere auf ein Höchstmaß an Ordnung am Arbeitsplatz.

Regelungen und Voraussetzungen für die Verhütung von Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen sind in den folgenden Gesetzen enthalten:

  1. Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
  2. Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
  3. Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG)
  4. Gesetz zur Neuordnung der Sicherheit von technischen Arbeitsmitteln und Verbraucherprodukten (GPSG) /(PDF-Datei, 114 kB ) einschließlich der folgenden Verordnungen:
  5. Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
  6. Baustellenverordnung (BaustellV)
  7. Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) (PDF-Datei, 129 kB )
  8. PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV)
  9. Achte Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen - 8. GPSG), originaler Text mit Anhängen
  10. EG-Richtlinie 89/686/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen
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Konsequenzen, rechtliche Auswirkungen


Werden die gesetzliche Vorgaben nicht beachtet stehen folgende Probleme an :
  1. Architekten : Haftung für Planungsfehler
  2. Großhändler / Verlegefirmen : Haftung bei unterlassener Hinweispflicht
  3. Unternehmer / Betreiber / Nutzer der Bodenbeläge : Risiko von Inregressnahme dei Unfällen

Zivilrechtliche Haftung :

Im Fachaufsatz von Rechtsanwalt Uli Herrrmann wird die rechtliche Situation insbesondere in Bezug auf die Haftung dargestellt. pdf- Datei


Mit dem haid-tec® Verfahren können Sie vorbeugen:

  • die geltenden Unfallverhütungsvorschriften sowie die Verkehrssicherungspflicht gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden können eingehalten werden
  • durch die dauerhafte Rutschhemmung werden potenzielle Gefahrenquellen vermieden
  • Unfall- und Folgeschäden mit den damit verbundenen Kosten und Unannehmlichkeiten werden minimiert
  • ältere Menschen / unsichere Geher kommen in Ihre Geschäftsräume und fühlen sich dort sicher
  • durch die individuell angepasste Rutschhemmung, können Ansprüchen an Optik und Gestaltung nahezu uneingeschränkt realisiert werden
Mit dem haid-tec® Verfahren können trotz der verschärften BG-Regel 181 hochglanzpolierte Bodenbeläge weiterhin eingesetzt werden.
Werden Sie sich Ihrer Verantwortung bewußt!

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Adresse

haid-tec® geprüfte Oberflächentechnik GmbH
Riedstraße 8
D-89616 Rottenacker
Fon: 0 73 93 / 95 20 - 55
Fax: 0 73 93 / 95 20 – 56
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